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Ihre Hochzeit im Standesamt Weida
Standesamt Weida
Markt 1
07570 Weida
Tel. 03 66 03 / 5 42 60
Fax 03 66 03 / 5 42 63
e-mail: kind@weida.de
www.weida.de
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Eingebettet in ein idyllisches Landschaftsbild überragt die Osterburg mit ihrem unverwechselbar gestuften Bergfried die Stadt Weida.
Im Auftrag des deutschen Kaisers sollen Ministeriale im 12. Jahrhundert das Land nach Osten hin befestigen, verwalten und Gericht halten.
Aus dem lateinischen advocatus wird die Amtsbezeichnung Vogt. Als Ortsgründer der alten Hauptstadt Weida im Jahr 1143 gilt Erkenbert II.
Sein Bruder, Heinrich I. lässt zwischen 1163 und 1193 eine militärische Befestigung errichten. Sie wird zunächst nur das
„Feste Haus zu Weida“ genannt und erhält erst nach 1700 ihren heutigen Namen Osterburg. Beide Weidaer Ortsteile, die Altstadt und die
Neustadt, haben ihre eigenen Märkte, Mühlen, Klöster und Pfarrkirchen mit den dazu gehörigen Friedhöfen. Später
erhalten sie eine gemeinsame Befestigung. Heinrich I. und seine Nachfahren residieren in der neuen Burg und machen Weida zum Regierungssitz eines
Landes, das bis heute den Namen Vogtland trägt. Weida und seine bedeutendste Sehenswürdigkeit – die Osterburg ist somit die Wiege des
Vogtlandes. Für Heiratswillige ist die Eheschließung im Balkensaal des Alten Schlosses mit bis zu 50 Gästen m&glich!
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Im ältesten Gebäudeteil des Weidaer Rathauses, einem Kreuzgewölbe aus dem Jahre 1589, entstand unter Verwendung liebevoll
ausgesuchter Details ein romantisches Trauzimmer mit Platz für 32 Hochzeitsgäste. Hier empfängt Sie ein stilvolles Ambiente.
Brautpaare, die sich im Renaissance-Rathaus zu Weida das Ja-Wort geben wollen, können dies innerhalb und außerhalb allgemein üblicher
Geschäftszeiten tun. Je nach Vereinbarung kann auch sonnabends die Ehe geschlossen werden. Heiratswillige – nicht nur aus Gera, Weida und Umgebung –
laden wir dazu herzlich ein!
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Begleitprojekt der Bundesgartenschau 2007
Osterburg Weida "Erlebnis-Burg-Garten"
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Seit dem 10. März 2005 ist der Außenbereich der Osterburg, ihre Gärten und Terrassen offiziell bestätigtes Begleitprojekt
der Bundesgartenschau Gera und Ronneburg 2007. Die Osterburg als in der Region bekannte Begegnungsstätte von Historie, Kunst und Kultur
wirbt nun auch um Naturfreunde und Besucher der Bundesgartenschau. Die neu gestalteten Außenanlagen werden naturnahe Eindrücke einer romantischen,
sehr gut erhaltenen Burganlage in Verbindung mit historischer Architektur und kulturellen Angeboten erlebbar machen. Damit ergänzt dieses
Buga-Begleitprojekt die gigantischen Renaturierungsleistungen in Ronneburg und die Zurschaustellung barocker und moderner Gartenkultur in Gera
in idealer Weise um den Erlebnisfaktor.
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Das „Erlebnis-Burg-Garten“ in Weida heißt konkret: Auf etwa 1.000 m² entstand im nördlichen Innenbereich der Osterburg der
„Mittelalterliche Wurzgarten“, ein Areal aus Nutz- und Zierpflanzen. Elemente sind eingefasste Hochbeete, Obstbäume, Kletterrosen an der
Burgmauer und Solitärgehölze, wie z. B. die „Sagenhafte Eiche“. Sie erinnert an das Geschehen von 1670/71. Damals hatte der Sage nach
ein einziger Zimmermann aus dem Stamm einer mächtigen Eiche eine Spindeltreppe errichtet. Diese Treppe befand sich fast hundertfünfzig
Jahre im Schloss der Osterburg und wurde 1818 in die Anna-Amalia-Bibliothek nach Weimar gebracht, wo sie heute noch steht.
Im südwestlichen Bereich soll der Burggarten unterhalb des 54 m hohen Bergfrieds nach der Umgestaltung an einen „Höfischen Lustgarten“
erinnern. Er stellt sich als 800 m² große, begehbare Grasfläche mit Bäumen und Blumen dar. Dieser Bereich wird auch als Veranstaltungsareal
mit Naturbühne, integriertem Schachbrett und Spielfläche genutzt. Die typische Terrassenstruktur des zum Burgturm aufstrebenden Hanges
wurde neu gestaltet und mit Weinstöcken, Efeu, Mauerkronenstauden und Kletterrosen bepflanzt.
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Der ehemalige Gefängnisgarten (Bild rechts) wurde zu Ostern 2006 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit dem
„Höfischen Lustgarten“ über eine 12 m Höhendistanz überwindende Treppenanlage verbunden. Nicht nur für Garten- und Naturfreunde,
sondern gerade auch für Familien mit großen und kleinen Kindern, für die Fans mittelalterlicher Spektakel und für Liebhaber
von Musik- und Kleinkunstveranstaltungen werden die Burggärten mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zum Erlebnis werden.
Die „Freunde der Osterburg“ und die „Ritter der Osterburg“ sind zwei Vereine, die mit eigenen Angeboten präsent sind und dafür sorgen,
dass über das Museale und Künstlerische hinaus „Leben“ in der Burg ist.
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Stadt Weida - Markt 1, 07570 Weida
Ansprechpartnerin: Frau Gabriele Kind, Telefon 036603/ 5 42 60
Internet: www.weida.de E-mail: kind@weida.de Fax: 036603/ 5 42 63
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